Seit 2015 können Sie den Müll ausschließlich im ASZ Sebersdorf entsorgen.
Im ASZ können abgegeben werden:
Altkleider
Altmedikamente
Altspeiseöl und Altöl
Batterien
Elektro-Altgeräte
Problemstoffe
Sperrmüll
Die Öffnungszeiten des ASZ entnehmen Sie diesem Plan.
Aber nicht nur Verpackungen aus Kunststoff sondern auch aus Verbundstoff (Materialverbunden), aus Holz, aus Textilien oder aus Keramik. Das bedeutet, ein Kunststoffbecher, der beim Einkauf eine Verpackung war, z.B. ein Joghurtbecher, gehört in den Gelben Sack/ Tonne. War der Kunststoffbecher beim Einkauf keine Verpackung z.B. ein Trinkbecher, gehört er in den Restmüll. Das bedeutet Spielzeug, Schuhe, Installationsrohre usw. bestehen zwar aus Kunststoff gehören aber in den Restmüll, da diese Gegenstände keine Verpackung sind.
Verpackungen die im Gelben Sack/Tonne gesammelt werden kommen zum Abfallwirtschaftsverband Hartberg. Dort werden die Verpackungen händisch in 15 sortenreine und eine Mischkunststofffraktion sortiert. Im Jahr 2018 wurden 42 % aller gesammelten Verpackungen stofflich verwertet und zu neuen Produkten verarbeitet. Die restlichen Verpackungen werden einer thermischen Verwertung als Ersatz für Öl, Kohle, Gas zugeführt und dadurch wertvolle Ressourcen gespart. In der Sortieranlage beim AWV- Hartberg müssen auch der Restmüll und die Nicht-Verpackungen, die leider ebenfalls im Gelben Sammelsystem waren unter hohem finanziellen Aufwand händisch aussortiert und entsorgt werden.
Restmüll und Nicht-Verpackungen im Gelben Sack/Tonne sind „Fehlwürfe“. Diese Fehlwürfe erschweren und verteuern den gesamten Ablauf. Übersteigt der Fehlwurfanteil einen bestimmten Prozentsatz, dann wird die Gemeinde und damit Sie, der Bürger, zusätzlich zur Kasse gebeten!
Aber Fehlwürfe lassen sich durch eine einfache Frage leicht vermeiden!
Also, wenn ich etwas in den Gelben Sack/Tonne geben möchte, lautet meine wichtigste Frage: „Ist das eine Verpackung, war darin etwas verpackt?“
Nur dann gehört die Verpackung in den Gelben Sack oder in die Gelbe Tonne.
Irgendwann kommt auch für das „beste Stückchen“, sei es ein lieb gewordener Pullover, eine schöne Bluse oder gar die Lieblingsjacke der Augenblick, an dem sie sich von ihm trennen. Es wird zur Altkleidung.
Gesammelt wird tragfähige Bekleidung und Schuhe
Gesammelt werden: Damen-, Herren- und Kinderbekleidung im sauberen Zustand, Tisch-, Bett- und Haushaltswäsche, Gürtel und Taschen, tragfähige und saubere Schuhe paarweise zusammengebunden. Bitte geben Sie Ihre Altkleider in durchsichtigen Säcken verpackt zu den bekannten Öffnungszeiten im ASZ ab.
Wo bekomme ich Altkleidersäcke?
Säcke zum Sammeln können im Gemeindeamt oder im ASZ abgeholt werden.
Nicht zur Altkleidersammlung gehören: Teppiche, Lumpen, Kinderspielzeug, Polster und Decken mit Federnfüllung, Schneidereiabfälle und verschmutzte oder nasse Kleidung.
Zur Info - was passiert mit den Altkleidern?
Altkleider und Schuhe werden an Sortierbetriebe geliefert und in bis zu 70 verschiedene Fraktionen sortiert (nach Farbe, Größe, Damen-, Herren-, Kinderkleidung, Winter- und Sommerware etc.). Die Top-Qualität wird nach der Sortierung in inländischen Second-Hand-Läden verkauft, Ware guter und mittlerer Qualität geht nach Osteuropa und in den außereuropäischen Raum. Durch die sinnvolle Verwertung werden die gesammelten Altkleider als Wirtschaftsgut und als Rohstoff auf einen guten Weg gebracht. Die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Altkleidern entlastet die Restmülltonne, stärkt die Kreislaufwirtschaft und schafft nicht zuletzt Arbeitsplätze im Bezirk.
Für nähere Informationen stehen Ihnen die Gemeindemitarbeiter oder die Abfallberater des Abfallwirtschaftsverbandes Hartberg unter der Tel. 03332/65456 gerne zur Verfügung.
Immer mehr Lebensmittel im Müll! – Ist die Gesellschaft manipuliert?
Genießbare Lebensmittel wegzuwerfen ist nicht nur eine enorme Belastung für unsere Umwelt, es ist auch moralisch und ethisch sehr bedenklich. So kann man heutzutage nicht nur kaufen was man will und wie viel man will, man kann die frischen Produkte sogar schon das ganze Jahr hindurch erwerben. (Erdbeeren mitten im Winter!?) Immer mehr unverdorbene und genießbare Lebensmittel landen laut der aktuellen Restmüllanalyse vom Land Steiermark in unseren Mülltonnen. In der Steiermark sollen es jährlich 50.000 Tonnen sein – ein unglaublicher Wert von 150 Millionen Euro. Der Wert der Lebensmittel, die im Restmüll entsorgt werden, beträgt 288 Euro pro Ha
ushalt (Quelle: AWIS). Durch einen bewussteren Umgang mit den Lebensmitteln würde daher statistisch gesehen dieser Betrag jedem privaten Haushalt in der Steiermark erspart bleiben. Die Entsorgung dazu kostet obendrein weitere 8 Millionen Euro. Und das zur selben Zeit, wo Produzenten von Lebensmitteln (Getreide, Milchprodukte, Obst, Fleisch, usw. …) kaum die Herstellungskosten aus dem Verkauf abdecken können. Vielleicht sind diese Zeilen ein Anstoß zum Ändern von Lebensweisen zum Wohle unserer regionalen Hersteller von wertvollen Produkten.
Kaufen Sie ein, um zu leben – oder leben Sie, um einzukaufen? Ein Einkaufszettel bewahrt vor unnötigen Ausgaben. Wir alle müssen Verantwortung übernehmen und sorgsam mit wertvollen Ressourcen umgehen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Osterfest mit viel innerer Bereicherung und wenig Lebensmittel im Abfall.
1 LKW (MAN 4x4)
1 MB-Trac
1 Grabenbagger Type JCB
1 BOMAG-Walze
1 Böschungsmähgerät
1 Schneeschild
1 Splittstreugerät
Betreuung und Instandhaltung der Gemeindewege (ca. 100 km)
Betreuung des Altstoffsammelzentrums
Kleinere Instandhaltungsarbeiten an den gemeindeeigenen Gebäuden
Mäharbeiten (Straßenböschungen)
Straßen- und Weihnachtsbeleuchtung
Verkehrsbeschilderung
Winterdienst